Wir treffen uns um Mittag bei Jean und Silvi von der Organisation Aquaverde, die die Surui begleiten, im nahen Frankreich. Wir machen einen Ausflug in ein schönes Tal in einem Naturschutzgebiet mit Wasserfällen und einer Fischzucht. Wir verarbeiten die letzten Tage bei Gesprächen und geniessen die Natur. Danach treffen wir uns bei einem Fischteich, wo man Fischen kann und den Fisch pro Kilo bezahlt. Wir Weissen nutzen die Angelrute. Davi kann es nicht lassen und nutzt Pfeil und Bogen, die Jean und Silvi besitzen. Der erste Pfeil geht daneben. Der zweite trifft einen grossen Karpfen. Zusammen mit den Forellen der Weissen gibt dies ein gutes Abendessen.

Für mich aber ist Abschied angesagt. Er fällt mir schwer. Die Reisestrapazen und die Erlebnisse haben uns zusammengeschweisst. Ich reise per Bus nach Genf, dann weiter nach Hause. Catherine wird die Yanomami morgen früh zum Flughafen begleiten – sie werden eine 24-stündige Rückreise antreten.

Der erste Reiseabschnitt ist damit beendet. Ich unterbreche den Blog und nehme ihn im Oktober wieder auf, wenn wir den zweiten Reiseabschnitt angehen.